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Referenten

Dr Michael Ryan
Executive Director, WHO Health Emergencies Programme

Prof. Dr. Gerhard Adrian
President of the World Meteorological Organisation

Dr. Erin Coughlan de Perez
Red Cross / Red Crescent Climate Centre

Hendrik Roggendorf
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Marie-Luise Beck
Deutsches Klima-Konsortium

#FTKatV

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Workshops

Grünbuch 2020 zur Öffentlichen Sicherheit – Vorsorge zu Pandemien und zum Klimawandel gemeinsam stärken

Rechtzeitige Sensibilisierung und gemeinsames Handeln sind strategische Grundpfeiler, um großen Risiken erfolgreich zu begegnen. Das Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit verfolgt dieses Ziel mit seinem „Grünbuch 2020“. Darin werden mit Pandemien und mit dem Klimawandel gleich zwei aktuelle, globale Krisenszenarien behandelt. Der Workshop will Partner für gemeinsames Handeln zusammenbringen. 

Im Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit (ZOES) wirken zahlreiche Akteure aus der Katastrophenvorsorge mit: die Hilfsorganisationen, Ministerien und Behörden, Sicherheits- und Klimaforschung sowie Fachpolitiker des Deutschen Bundestages. Mit dem „Grünbuch 2020“ fokussiert das ZOES Handlungsbedarfe für eine resilientere Gesellschaft. In dem Workshop stellen Mitautorinnen und -autoren des „Grünbuchs“ vor, wo gehandelt werden muss: in der interdisziplinären Zusammenarbeit, bei der stärkeren Verzahnung der staatlichen und nichtstaatlichen Beteiligten, durch das Schaffen von Awareness und für strukturelle Vorsorge bei Engpassressourcen. 

Mit Beiträgen von:
Albrecht Broemme, Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit
Marie-Luise Beck, Deutsches Klima-Konsortium
Wolfgang Kast, Deutsches Rotes Kreuz
Roman Peperhove, Freie Universität Berlin 
Peer Rechenbach, Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg 


Wandel durch Krisen: Vorsorge vs. „Lernen auf die harte Tour“

Das Jahr 2020 wird schon jetzt vielfach als „Krisenjahr“ bezeichnet: Corona-Pandemie, Klimakrise, Dürre 2018 / 2019 / 2020, usw. Parallel dazu ist ein hohes Maß an Reflexion zu beobachten - beispielsweise öffentliche und wissenschaftliche Debatten, wie Individuen und Gesellschaft Krisen nutzen könn(t)en, um für die Zukunft zu lernen. Dabei ist viel von „Resilienz“ und von Vorsorge die Rede.

 

Im Workshop wird der Topos „Vorsorge“ aufgegriffen und der Frage nachgegangen, ob und wie wir in der Lage sind, langfristig und am Vorsorgeprinzip orientiert zu planen und zu handeln - oder ob wir nicht vielmehr Krisen und Katastrophen hinterherlaufen und lediglich reagieren, also erst dann ernsthaft lernen, wenn es zu spät ist …

Die Facetten dieses Spannungsfeldes reichen von Möglichkeiten der Früherkennung krisenhafter Entwicklungen über die Faktoren individuellen und gesellschaftlichen Lernens bis hin zur Praxis von Vorsorgepolitik. Ziel des Workshops ist es, wesentliche Randbedingungen und Faktoren für Vorsorgepolitik zu identifizieren und nach Möglichkeit Empfehlungen für die Praxis zu formulieren. 

U.a mit Achim Daschkeit vom Umweltbundesamt.


Beiträge des Wikipedia-Ökosystems zu Kommunikation bzw. Wissensvermittlung in Katastrophenkontexten. / Contributions of the ecosystem around Wikipedia to communication and knowledge exchange in disaster contexts.

In der Session sollen die Teilnehmenden einen Eindruck erhalten, auf welche Weisen das Wikipedia-Ökosystem zu Katastrophenvorsorge und -management beitragen kann und gleichzeitig sollen die Teilnehmenden angeregt werden, eigene Erfahrungen in Wikipedia einfließen zu lassen.

In the session participants will gain a deeper idea about how the Wikipedia ecosystem contributes to knowledge sharing in disaster contexts and at the same time inspires to share knowledge and materials through the Wikipedia ecosystem.

Geleitet von:
Dr. Daniel Mietchen, University of Virginia

Potenziale und Herausforderungen vorausschauender humanitärer Hilfe aus der Perspektive von lokalen und internationalen Hilfsorganisationen

Vorausschauende humanitäre Hilfe nimmt an Bedeutung zu. Doch in welchen Kontexten kann sie sinnvoll umgesetzt werden? Welche Kapazitäten, Know-How und Voraussetzungen sollten vorhanden sein?

Der Workshop setzt sich mit diesen Fragen auseinander und diskutiert sie anhand praktischer Erfahrungen aus dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft sowie aus weiteren Initiativen.

Mit Beiträgen von:

Martin Kunstmann, Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland
Johny-Iskandar Chandrasakti und Sabrina Khan, Islamic Relief Deutschland   
Markus Moke und Neysa Setiadi, Aktion Deutschland Hilft
Alexandra Rüth, Deutsches Rotes Kreuz

Kommunale Frühwarnsysteme in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Welche Rolle spielen Frühwarnsysteme für ein präventives Katastrophenrisikomanagement? Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit stellt Ansätze ihrer Arbeit in Partnerländern vor.

Gefährliche Extremereignisse lassen sich nicht verhindern. Das zeigen Jahr für Jahr Erdbeben, Wirbelstürme, Hangrutschungen oder Dürren. Durch ein präventives Katastrophenrisikomanagement lässt sich aber verhindern, dass aus diesen Ereignissen Katastrophen werden und Frühwarnsysteme haben daran einen entscheidenden Anteil. Was sind grundlegende Faktoren von Frühwarnsystemen, die global wichtig sind und gibt es regionale Unterschiede? Lassen sich best-practice Beispiele identifizieren und was wird in Zukunft besonders wichtig sein, um Frühwarnsysteme zu verbessern? Der Workshop stellt Ansätze und Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit vor zur effektiven Umsetzung von kommunalen Frühwarnsystemen und der damit zusammenhängenden Bedeutung für die Stärkung von lokalen Selbsthilfekapazitäten.

Mit Beiträgen von von:

Daniela Cruz, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH
Jörn Lauterjung, Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam
Orsola Lussignoli, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Arne Brandschwede,Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH 


Der Bevölkerungsschutz in der SARS-CoV-2-Pandemie

In der SARS-CoV-2-Pandemie sind Organisationen des Zivil- und Katastrophenschutzes vielfältig in unterschiedlichen Bereichen des gesundheitlichen Bevölkerungsschutzes eingesetzt. Welche Aktivitäten sind dies? Welche Kapazitäten und Potenziale hat der Zivil- und Katastrophenschutz in der Pandemie?

Mit Beiträgen von:
Michael Sieland, Deutsches Rotes Kreuz 
Michael Schnatz, Arbeiter-Samariter-Bund
Dr. Christian Illing, Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
n.n., Berliner Feuerwehr
Daniel F. Lorenz, Katastrophenforschungsstelle an der Freien Universität Berlin
Dr. Cordula Dittmer, Katastrophenforschungsstelle an der Freien Universität Berlin

Stakeholder-Mapping und Risikokommunikation im urbanen Raum (Beispiel Manila, Hanoi, Antananarivo, Madagaskar und Yangon, Myanmar)

Practical approaches to understand and to communicate reduction disaster risk in urban systems.

After the urban turn during the last decade, more people are living in cities than in rural areas. Worldwide, the urban population is constantly increasing. Current forecasts of the United Nations assume that 68 percent of the world population will live in cities by 2050. In the case of disasters, the urban population is particularly vulnerable, due to the density, diversity, and dynamics of urban areas. The focus of humanitarian aid is now on urban areas in both conflict and non-conflict situations. There is an emerging need for a holistic and inclusive disaster preparedness involving urban actors, humanitarian organisations, and civilians.

Contributions by:

Prof. Dr. Frauke Kraas, University of Cologne
Wolfgang Friedrich, German Red Cross
Sophie-Bo Heinkel, University of Cologne

EU International cooperation & procedural interoperability in wildfire management: can it be improved through lessons learned and overseas experience?

There have been developments of standards in the field of search and rescue (INSARAG) respectively emergency medical teams (EMT) within the last decades which facilitate international cooperation. Central questions of the workshop: which processes and measures have facilitated the development of standards in these domains and can other thematic fields of work (particularly the wildfire management) learn from that?

Contributions by:
Dr. Florian Neisser, Fraunhofer Institute for Technological Trend Analysis
Dr. Claudia Berchtold, Fraunhofer Institute for Technological Trend Analysis 
Lieutenant-colonel Jean-Paul Monet, French fire departments
Peter Goxharaj, Federal Agency for Technical Relief (THW)

Digitale und Kritische Infrastrukturen

Unsere Gesellschaft wird zunehmend digitaler und damit auch abhängiger von resilienten digitalen Infrastrukturen. Insgesamt steigen dadurch auch die Anforderungen an Daten- und Ausfallsicherheit von IT-Systeme und den damit gekoppelten Kritischen Infrastrukturen.  

Mit Beiträgen von:
Manuel Atug, HiSolutionsAG
Nevzat Bucioglu, Pure Storage
Horst Kremers, Deutsches Nationalkomitee für das Committee on Data des International Science Council 
Benni Thiebes, Deutsches Komitee Katastrophenvorsorge 

Gefördert durch:
german humanitarian assistance
Mit Unterstützung von: katNET DKKV Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe