Referenten
  • Mami Mizutori
    Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für die Verringerung des Katastrophenrisikos und Vorsitzende des UN-Büros für Katastrophenvorsorge (UNDDR)
  • Armin Schuster
    Präsident
    Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
  • Dr. Bärbel Kofler
    Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe
  • Christian Reuter
    Generalsekretär
    Deutsches Rotes Kreuz e.V.
  • Dr. Irene Mihalic
    Innenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion
    Bündnis 90/Die Grünen
#FTKatV
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Workshop
25.10.2021 // 11:30

Hitzeaktionspläne in Deutschland – Bedarf, Beispiele, Barrieren

Der Workshop möchte den Bedarf für Hitzeaktionspläne in Deutschland verdeutlichen, konkrete Beispiele vorstellen und auf Barrieren hinweisen, die überwunden werden müssen, sollen hitzebedingte Mortalität und Morbidität nicht deutlich ansteigen.
Hitzeaktionspläne (HAP) gelten europaweit als „das“ wesentliche Instrument, um in Phasen extremer Hitze („Hitzewellen“) dem Verlust von Menschenleben vorzubeugen und weiteren hitzeassoziierten Gesundheitsfolgen entgegenzutreten. Mit dem Klimawandel werden Hitzephasen auch in Deutschland häufiger auftreten, länger anhalten und extremer ausfallen. Folgerichtig entschied die 93. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) im September 2020: „Die Gesundheitsministerinnen und -minister, Senatorinnen und Senatoren der Länder halten die Erstellung von Hitzeaktionsplänen innerhalb eines 5-Jahreszeitraums für erforderlich.“ Im Sinne des subsidiär aufgebauten föderativen Systems wird dabei vorrangig auf die Kommunen verwiesen, aber auch auf die Kooperation aller relevanten Akteurinnen und Akteure.
Der Workshop möchte den Bedarf für HAPs in Deutschland verdeutlichen, anhand konkreter Beispiele aus verschiedenen Kommunen erste Umsetzungsvarianten vorstellen und auf Barrieren hinweisen, die in naher Zukunft überwunden werden müssen, sollen hitzebedingte Morbidität und Mortalität nicht deutlich ansteigen.

Prof. Dr. Henny Annette Grewe
Professor Doktor
Hochschule Fulda
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Wiebke Lass
Dipl.-Volkswirtin
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)
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Wissenschaftlerin am Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung (PIK) mit einem Fokus auf Klimafolgen und Wandel-/Innovationsprozessen (insbes.
auf lokaler Ebene, d.h. in Kommunen und urbanen Kontexten)
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